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Mauke – Pflege von Innen und Außen

Die Herbst- und Winterzeit steht vor der Tür. Die Koppelzeit ist zu Ende und viele unserer Pferde stehen über Winter tagsüber auf Paddocks oder im Offenstall. Manche davon stehen stundenlang im Matsch ohne davon ein Mauke zu bekommen. Andere haben trotz peinlichster Sauberkeit verkrustete, teils blutige Fesselbeugen die bis zur Lahmheit führen können. Neben der Haltung und Pflege muss also noch ein anderer Faktor eine bedeutende Rolle spielen.

In Betrachte ziehen müssen wir hier:

Probleme mit dem Stoffwechsel
Fehlende Spurenelemente/Mineralstoffe (u.a. auch Zink)
Verdauungsprobleme/Kotwasser
schwaches Immunsystem
Futter
Überlastete Stoffwechselorgane

Helfen kann hier:
Entgiftung und Mineralstoffoptimierung, Entsäuerung (z.B. Brennesseln, Grüne Mineralerde, Hautfitwürfel, Mariendistelsamen)
Optimierung der Spurenelemente/Mineralstoffe (z.B. Grüne Mineralerde)
Verdauung optimieren (Fertige Leinsamen, Darm-Fit-Würfel)
Futter (auf Futterqualität achten, Eiweißarm füttern, Heulage vermeiden, kein schimmliges Futter/Heu/Stroh)
Abwehrkräfte stärken (z.b. Echinacea, Brennessel, Mädesüss)

Für die äußere Anwendung empfehlen wir Ihnen:
Mauke-Ex 1 und 2
Pflegepaste – vorallem bei feuchter Mauke, bei trockener Mauke in Kombination mit Mauke-Ex

Sie brauchen weitere Informationen – gerne beraten wir Sie unverbindlich.

Koliken müssen nicht sein…

Welcher Pferdehalter und Liebhaber kennt es nicht? Die Angst vor der Kolik bei dem geliebten Pferd. 25% aller Verluste unter den Pferden sind leider auf Koliken zurückzuführen. Koliken sind die häufigsten Störungen im Verdauungskanals des Pferdes. Bei einer Kolik zeigt das Pferd folgende Symptome:

  • Schlagen gegen den Bauch
  • Wälzen
  • Schwitzen
  • Wälzen
  • Kreislaufprobleme
  • Unruhe
  • Kot oder Urin kann oftmals nicht abgesetzt werden.

Verursacht werden Koliken oftmals durch Fehlgärungen – Gasbildung

Ursachen die zu Koliken führenkönnen sind vorrangig in Fütterungs- und/oder Haltungsfehlern zu suchen

  • Futterqualität (Achtung bei Schimmelbildung, schlechter Heu-/Strohqualität etc.)
  • zu wenig Raufutter (mindestens 1kg Heu pro 100 kg Lebendgewicht)
  • Fehler in der Futterzubereitung
  • Verwurmungen
  • zu viel Kraftfutter /zu wenig Raufutter
  • zu wenig Bewegung oder keine regelmäßige Bewegung
  • kein Anweiden im Frühjahr
  • Wetterwechsel
  • Koliken vermeiden

    • ausreichend Heu in guter Qualität
    • am besten vor dem Kraftfutter füttern
    • tägliche ausreichende Bewegung (am besten auch Koppel und- Paddockgang oder Offenstallhaltung)
    • anweiden im Frühjahr
    • Pflege von Magen- und Darm z.B. mit den Fertigen Leinsamen, durch die Schleimbildung wird Magen- und Darm gepflegt.
    • Regelmäßiges zielgerichtetes Entwurmen (am besten voher eine Kotprobe nehmen und dann gezielt entwurmen)
    Lusitano-Stutenherde vom Reinigshof

    Foto: Karin Boldt