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Hufpilz- Weidehütten und Offenställe mit Naturboden – eine Brutstätte für Pilze und Bakterien

Liebe Terrahipp Freunde, gerade heute hatte ich wieder einen Anruf von einer Frau, deren Pferd unter Hufpilz leidet.

 

Wie erkenne ich einen Hufpilz?

Dieser sitzt meistens in der weißen Linie und in der Wand. Die Hufe brechen aus, das Material ist brüchig. Bei unbeschlagenen Pferden bricht alles aus. Oftmals wachsen die Hufe nicht richtig, es ist kein Material mehr vorhanden. Die Pferde gehen fühlig und müssen beschlagen werden.

 

Aber auch Pferde mit Beschlag, haben hier oftmals ein unbemerktes Problem. Erst wenn die Eisen nicht mehr halten, der Hufschmied nicht mehr nageln kann, wird das wirkliche Problem erkannt – oder eben auch nicht.

 

Ursache?

Es gibt mehrere Ursachen die das ganze auslösen können. Wie immer ist auch hier das Pferd ganzheitlich zu sehen – von Innen & Außen.

 

  1. Nur in einem Körper mit nicht passendem Säure/Basenhaushalt können Pilze überhaupt wachsen. Entsteht ein Pilz, ist das immer ein Anzeichen von einem Thema mit dem Säure/Basenhaushalt, aber auch Toxine und Schwermetalle können hier im Spiel sein. In einem basischen Milieu kann kein Pilz wachsen!
  2. Probleme mit dem Immunsystem. Hier ist auch zu erklären, warum das eine Pferd bei gleicher Haltung kein Problem hat, und das andere immer wieder Probleme mit den Hufen hat. Ein schwaches Immunsystem schafft es nicht, gegen Pilze anzukämpfen. Ein Pilz entsteht immer dann, wenn der Körper entgiften muss!
  3. Ein Pferd mit einem Thema im Säure-/Basenhaushalt hat meisten auch ein Thema mit dem Mineralstoff-Haushalt. Bitte immer bedenken, einfach nur ein Mineralfutter dazu zu füttern, reicht hier nicht aus. Ganz im Gegenteil, ein zuviel an falschen Mineralstoffen kann das Problem mit den Hufen noch verstärken!!!!
  4. Haltung: Vor allem Offenställe und Weidehütten mit Naturboden sind Brutstätten für Pilze und Bakterien. Bitte hier unbedingt regelmäßig mit dem Stallrein-Pulver von Terrahipp arbeiten. 1x ordentlich einstreuen und dann jede Woche einfach ein wenig nachstreuen. Bakterien und Pilzen wird hier der Nährboden entzogen. Auch Milben haben jetzt keine Möglichkeit mehr sich zu vermehren. Übrigens kann das Stallrein-Pulver auch in die Hufe gestreut werden – auch hier wirkt es desinfizierend.

 

Behandlung:

Diese sollte immer ganzheitlich erfolgen.

  1. Weidehütte/Offenstall mit dem Stallrein-Pulver bearbeiten – jede Woche auch im Winter!
  2. Hufe mit dem Skin&Hoof Spray täglich einsprühen oder mit dem KeimY-Ex Waschmittel mehrfach die Woche waschen.
  3. Mineralstoffhaushalt, Säure-Basenhaushalt kontrollieren und Futtermittel optimieren – hier empfehle ich eine Haaranalyse vom Terra-Vet-Check Institut für ganzheitliche Gesundheit (www.terra-vet-check.online). Bitte nicht einfach darauf los füttern und den Stoffwechsel noch mehr durcheinander bringen. Nur mit dem richtigen Routenplan kommt man auch ans Ziel!