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Equus Bonum ab Januar 2016 neu bei Terrahipp

Equss Bonum, wurde von uns mit Vitalohorse (www.vitalohorse.info) erfolgreich getestet. Die Ergebnisse sprechen für sich und wir freuen uns sehr, es unseren Kunden ab Januar 2016 anbieten zu können.

Ergänzungsfutter für Pferde.

Rein biologische Spurenelemente und Mineralien (keine künstlichen und chemischen Inhaltsstoffe) Ohne Füllstoffe!

Zur Vorbeugung von Mangelerscheinungen.
Zur Verbesserung des Allgemeinzustands.
Zur Unterstützung in der Rekonvaleszenz.
Zur Leistungssteigerung.
Zur Unterstützung des Fellwechsels.
Besonders empfehlenswert zur Verfütterung an Pferde mit Stoffwechselstörung.

Von Vitalohorse erfolgreich getestet....


Beschreibung der Inhaltsstoffe von Equus Bonum:

Leinkuchen:
enthält alpha-Linolensäure (omega 3 Fettsäure), die einen entzündungshemmenden Effekt aufweist, das Spurenelement Selen und das Mengenelement Magnesium (wichtig für das Nervensystem und die Reizleitung, es sollte ein Verhältnis von Calcium zu Magnesium von 2:1 vorliegen).
Die Schleimstoffe wirken sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Algen (Herkunft Alaska):
sind reich an essentiellen Aminosäuren und Vitamin E, die für den Muskelaufbau wichtig sind, die Vorstufe des Vitamin A, beta Carotin ist enthalten, das zum Ende der Wintersaison im Heu durch langes Lagern knapp wird. Desweitern enthalten sie B-Vitamine, die bei Störungen im Magen-Darm-Trakt nicht ausreichend gebildet werden können. Sie sind eine natürliche Calcium-, Magnesium-, und Eisenquelle. Algen sind in der Lage Schwermetalle und den Überschuss an Elementen zu binden.

Kieselerde:
besteht in erster Linie aus Kieselsäure, die einen sehr hohen Siliciumgehalt aufweist und ist aus urgeschichtlichen Meeresablagerungen entstanden. Silicium ist wichtig für alle stabilisierenden Strukturen im Körper, wie Knochen, Sehnen und Bindegewebe. Wie alle Heilerden hat auch die Kieselerde die Eigenschaft Giftstoffe und den Überschuss an Elementen zu binden.

Süßholzwurzel:
passt sehr gut im Winterhalbjahr, da sie die Sekretlösung und Entzündungshemmung in den Bronchien fördert, durch die Süßstoffe in der Wurzel besteht eine abführende Wirkung, die Verstopfungsprobleme bedingt durch grünfutterarme Ernährung und Bewegungsmangel vorbeugen kann, die Schleimstoffe der Süßholzwurzel wirken sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt aus.

Anissamen:
haben entkrampfende Wirkung auf den Verdauungstrakt und der Weitertransport von Gasansammlungen wird ermöglicht. In den Bronchien wird durch die ätherischen Öle die Lösung des festen Schleims unterstützt, die dann über das Flimmerepithel abtransportiert werden können.

Fütterungsempfehlung: Großpferd(600kg) 200g/Tag

Lieferbar ab Januar 2016

Preis: 65 Euro inkl. gesetzlicher MwSt. inkl. Versandkosten

Verdauungsprobleme, Koliken, Kotwasser…

Wer kennt sie nicht – die Angst vor einer Kolik, Darmverschlingung? Koliken gehören wohl zu den meist gefüchteten Komplikationen in der Pferdehaltung. Doch auch weniger dramatisch erscheinende Störungen im Verdauungssystem gehören in vielen Ställen zur Tagesordnung wie z.B. Durchfall und Kotwasser. Durch die schlechte Heuernte und die hohen Heupreise wird das Raufutter in manchen Ställen ebenfalls knapp – oder ist nicht von guter Qualität. Ein Pferd sollte am Tag ca. 13 Stunden fressen – wenn möglich Raufutter in guter Qualität. Leider sieht die Realität oft anders aus.
Die Funktion des Verdauungstraktes spielt eine zentrale Rolle. Die entsprechende Rationsgestaltung und ein angepasstes Fütterungsmanagement kann hier Störungen vermeiden.
In den heute verbreiteten Haltungssystemen ist das Pferd in vielerlei Hinsicht der Gefahr für Verdauungsstörungen ausgesetzt.

Zum Problem führen kann:
Mangel an Bewegung – dadurch träger Darm
Überhöhte Kraftfuttermengen
Wenig oder qualitativ minderwertiges Raufutter
Unzureichende Vitalstoffversorgung

Pferde können sich nicht erbrechen. Das verdorbene Futtermittel muss also den ganzen Verdauungstrakt durchlaufen….oftmals die Folge davon sind Verdauungs- und Stoffwechselprobleme.

Das Pferd wird unruhig und fängt an zu schwitzen und sich hinzuwerfen, schaut nach dem Bauch und tritt dagegen und kann keinen Kot mehr absetzen? Meistens sind auch keine Darmgeräusche mehr zu hören, dass Zahnfleisch ist weiß statt rosa gefärbt?
Hier sollten Sie sofort den Tierarzt verständigen! Das Pferd bis zum Eintreffen des Tierarztes führen, am besten aus der Box nehmen und wenn möglich in die Reithalle oder auf den Reitplatz bringen, damit es sich nicht noch beim Ablegen verletzen kann.

Koliken vermeiden mit:
Täglicher Bewegung
Raufutter vor dem Kraftfutter füttern
Raufutter ca. 1-2kg bei 100kg Pferdegewicht (also ein Pferd mit 600kg sollte am Tag mindestens 6kg Raufutter erhalten!)
Magen- und Darmpflege (Fertige Leinsamen und/oder Darm-Fit-Würfel)
auf die Raufutter Qualität achten
Bei Raufuttermangel mehrfach am Tag kleine Rationen füttern
Kräuter: Anis, Fenchel, Mädesüss, Thymian, Salbei, Schafgarbenkraut, Kamille, Isländisches Moos, Ingwer

…und wenn die Hinterbeine des Pferdes stark verschmutzt sind und bei jedem Kotabsetzen Darmwasser in mehr oder weniger großem Umfang abgesondert wird? Dann spricht man von Kotwasser.

Kotwasser kann sehr viele Ursachen haben:
Mangelernährung
Entzündungen im Magen-Darm-Trakt
Leberfunktionsstörungen
Füttern auf dem Sandpaddock
Fütterung von Heulage oder Silage

Bei Kotwasser kann folgendes hilfreich sein:
Auf Heulage/Silagefütterung verzichten
Die Pferde nicht mehr von Sandböden fressen lassen
Kleine Kraftfutterrationen
Hochwertiges Raufutter
Kraftfutter erst nach Raufutter füttern
Verdaaungsstabilisierende Ergänzungsfuttermittel (Fertige Leinsamen, Darm-Fit-Würfel, Grüne Mineralerde)

….bei Durchfall kann eine Störung der Darmflora vorliegen. Bei länger andauernden chronischen (ab 1 Woche) Durchfällen sollten Fütterung und Haltung grundsätzlich überprüft und ein Tierarzt unbedingt zu Rate gezogen werden.

Durchfälle können ausgelöst werden durch:
Bakterien und Parasiten (Wurmbefall)
Futterumstellung (im Frühjahr zu Beginn der Koppelzeit und zum Spätjahr)
Medikamentengabe (Antibiotika)
Überfütterung mit Kraftfutter (Getreide)
Unverträglichkeit bei Silage oder Heulage
Futterallergien

Helfen kann:
Stabilisierung der Darmflora
Gutes Heu zur freien Verfügung
Grüne Mineralerde
Darm-Fit-Würfel
Fertige Leinsamen

Sie haben weitere Fragen für eine optimale Fütterung? Wir beraten Sie gerne und unverbindlich.